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Weltfrauentag: Wie weiblich ist Hattingen?

Aktualisiert: 14. Feb.


Das Bild zeigt eine Eisenkunstfigur in Männerform eines polnischen Bildhauers. Die Skulptur steht in Hattingen an der Ruhr vor der Stadtmauer.

HATTINGEN ZU FUSS lädt am Freitag, 8. März 2024, zu einer Themenführung zum Weltfrauentag durch die Innenstadt ein. Stadtführer Lars Friedrich: „Auch 113 Jahre nach dem ersten Weltfrauentag ist dieses Datum kein Tag für Partys, sondern nach wie vor ein Kampftag für eine moderne partnerschaftliche Gleichstellungspolitik.“


Der öffentliche Raum hat dabei eine wichtige politische Bedeutung: „Er spiegelt sowohl die städtische Erinnerungskultur als auch das damit verbundene Gesellschaftsbild wieder“, so Friedrich. Denkmäler, Gedenksteine, Skulpturen und auch die Benennungen von Straßen und Plätzen dokumentieren die öffentliche Erinnerungskultur. „Und die ist in Hattingen wenig weiblich“, so das nüchterne Fazit des Stadtführers.


Tatsächlich haben von 469 Straßen in Hattingen nur 9 Namen von weiblichen historischen Personen – das sind gerade mal 1,92 Prozent. Auch bei der Kunst im öffentlichen Raum dominiert eine patriarchalische Sichtweise und schafft so letztlich auch diskriminierende Orte. „Genau darum geht es bei meiner kostenfreien Stadtführung am 8. März. Ab 16.30 Uhr schauen wir uns an, wie wenig weiblich Hattingen ist.“


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