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Stadt ohne Sitzplatz: Hattingen unbequem

Kostenfrei für Gruppen: Wenn Architektur zum Instrument der Ausgrenzung wird

1 Std 30 Min.Pendlerparkplatz S-Bahnhof Hattingen-Ruhr/Mitte

Beschreibung

Hattingen ist nett. Aber ist Hattingen auch gerecht? Bei dieser kostenfreien HATTINGEN ZU FUSS-Stadtführung nehmen wir Orte in den Blick, an denen Architektur nicht nur gestaltet, sondern auch steuert. Bundesweit zeigt sich ein Trend: Konsumfreie Plätze des Aufenthalts und der Begegnung werden zunehmend so umgestaltet, dass bestimmte Nutzungen erschwert oder verhindert werden. Bänke mit Trennelementen, abgerundete Sitzflächen, Anti-Wühl-Mülleimer oder das Verschwinden von Pfandringen sind Beispiele einer sogenannten defensiven Architektur – häufig auch als „feindliche Architektur“ bezeichnet. Wem gehört eigentlich der öffentliche Raum? Und für wen wird er gestaltet? Gemeinsam erkunden wir den S-Bahnhof Hattingen (Ruhr) Mitte, die Bahnhofstraße, die Kleine Weilstraße, den Reschop Carré, den Kirchplatz und den Hill'schen Garten. Dabei fragen wir: Wo begegnen uns bauliche Maßnahmen, die den öffentlichen Raum regulieren? Welche Auswirkungen haben sie auf unterschiedliche Nutzergruppen? Und wo verläuft die Grenze zwischen Sicherheit, Ordnung und Ausgrenzung? Die Führung versteht sich als Einladung zur Diskussion. Denn Architektur kann Konflikte verlagern – sie löst ihre Ursachen jedoch nicht. Statt Menschen zu verdrängen, stellt sich die Frage, wie öffentlicher Raum so gestaltet werden kann, dass er allen offensteht. Dauer: ca. 90 Minuten Treffpunkt: S-Bahnhof Hattingen (Ruhr) Mitte Teilnahme: kostenfrei mit Hutspende am Ende der Führung zu Gunsten der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr Zusatzinformationen Der Stadtrundgang ist nicht komplett barrierefrei (leichte Schrägen, Treppen mit bis zu 24 Stufen).


Kontaktangaben

01754194195

kontakt@hattingenzufuss.de

HATTINGEN ZU FUSS | Individuelle Stadtführungen, Auf der Gahr, Hattingen, Deutschland


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