Rundgang durch Welper zur Kunst im öffentlichen Raum


Neben den beiden Stadtführungen zur Kunst im öffentlichen Raum durch den Hattinger Stadtkern bietet HATTINGEN ZU FUSS nach Ende der Pandemie auch einen geführten Rundgang durch Welper an. Stadtführer Lars Friedrich (52), der in Welper aufgewachsen ist: "Kunst im öffentlichen Raum hat in Hattingen eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Und auch in Welper gibt es viel zu entdecken."

Kunst steht nicht nur im Museum – man findet sie auf Friedhöfen und an Straßenkreuzungen, in Parks und auf Plätzen, an Fassaden und in Foyers. Heute wie in früheren Zeiten schmücken sich Städte mit Kunstprojekten. "Dabei muss Kunst nicht gefallen, sie soll anregen und bereichert so die Stadt und die Gemeinde", weiß Friedrich. Startpunkt der 90-minütigen Tour durch Welper ist die Skulptur der "Zwei Schmelzer" von Egon Stratmann auf dem Marktplatz. Vorbei an Sgraffiti-Arbeiten von Bruno Spychalski geht es zu typischen Stadtgrün-Elemente der Nachkriegsmoderne: dem Brunnen und der Pergola an der Einsegnungshalle des Kommunalfriedhofs. Dort finden sich Willi Petras Trauernde, eine Brunnenfigur, die eigentlich in der Südstadt stehen sollte, und das 1984 von Egon Stramann entworfene Friedhofstor. Nachdem am Bebelplatz die Umschlossenen Räume von Karl Prasse passiert wurden, endet die Tour am fast vergessenen Brunnen auf dem Pausenhof der ehemaligen Wolfgang-Borchert-Realschule. Von dort aus geht es durch die Gartenstadt und mit einem Abstecher über den Schulhof der Erik-Nölting-Schule zurück zum Ausgangspunkt.

Die knapp 4,5 Kilometer lange Führung für Gruppen von zwei bis 25 Personen kann zum Preis von 70 Euro für die Zeit nach der Pandemie gebucht werden.

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